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Finnland hat‘s erkannt: Eine gemeinsame Initiative des öffentlichen und des privaten Sektors schafft neue Möglichkeiten für Dienstleistungen im Strassenverkehr

Der Effizienzsprung, welchen die IT in vielen Bereichen der Gesellschaft bereits bewirkt hat, steht dem Strassenverkehr noch bevor. Durch die gegenwärtige Revolution des Personentransports entstehen jedoch neue Möglichkeiten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die finnischen Behörden gehen hier mit gutem Beispiel voran: Sie haben das Projekt Traffic Lab ins Leben gerufen.

Das finnische Ministerium für Verkehr und Kommunikation will die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, um den Strassenverkehr besser mit anderen Verkehrsmitteln verknüpfen zu können. Zeitgleich soll der Strassenverkehr in eine smarte Umgebung/Infrastruktur eingebettet werden. Um dies zu erreichen, werden verschiedenste neue elektronische Dienstleistungen und neue Geschäftsmodelle aus dem privaten Sektor mit dem öffentlichen Sektor verknüpft und eine mögliche Zusammenarbeit geprüft.

Ultimatives Ziel dieses Projekts ist der Wandel hin zum „Verkehr als Dienstleistung“. Der Wert des finnischen Transportsektors beträgt derzeit 50 Milliarden Euro. Der Löwenanteil dieses Betrags wird durch private Haushalte und Unternehmen finanziert. Angesichts dieses riesigen Marktes können auch kleine Effizienzsteigerungen erhebliche Einsparungen für Unternehmen, Verbraucher und den öffentlichen Sektor mit sich bringen.

Eine Studie zeigt, dass in der Region der Metropole Helsinki Lieferwagen und Lastwagen rund 40 Prozent der Zeit damit verbringen, einen Abladeplatz zu finden. Aber nicht nur kommerziell genutzte Fahrzeuge verbringen viel Zeit mit der Parkplatzsuche – auch Privatpersonen verbringen bei jeder Suche 10 Minuten damit. Diese Ineffizienz bestätigt den dringenden Bedarf an neuartigen technischen Lösungen für den Strassenverkehr.

Der Fakt, dass die finnischen Behörden als Vorreiter das Problem nicht nur erkannt haben, sondern aktiv versuchen dieses zu lösen, in dem Sie auf innovative Unterstützung aus dem privaten Sektor setzen, bestärkt uns bei parku darin, dass wir mit unserer smarten Parkplatzbewirtschaftung auch in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen werden. Wir zählen auf visionäre Projekte weiterer Regierungen.

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