Change the World – dank Hardware 

Change the World – dank Hardware 

Der Smart City Expo World Congress trat an, um die Welt zu verändern – so die Überschrift des dreitägigen Kongresses, der vom 18. bis 20. November in Barcelona stattfand. Internationale Vertreter der Metropolen von Berlin bis Shanghai trafen auf Experten aus Forschung und Tech-Industrie, um Lösungen der Vernetzung für Metropolen und Kommunen zu diskutieren. Neben den Themen Governance, Sicherheit und Nachhaltigkeit waren wir von parku vor allem an übergreifenden Mobilitätskonzepten interessiert.

Der wachsende Wohlstand der Bevölkerung von Metropolen, zunehmender Individualtransport und veraltete Infrastruktur passen häufig nicht mehr zusammen. Egal, welcher Vertreter einer Metropole berichtete – alle teilten die Herausforderung, innerstädtische Transportsysteme zugleich sicher, gerecht, nachhaltig und effizient zu gestalten. IBM zeigte auf, an welchen unterschiedlichen Orten einer Stadt bereits Daten gesammelt würden und wie ein modernes und zentral geleitetes Verkehrsmanagement einen Grossteil der Herausforderung bereits bewältigen könnte, insbesondere vor dem Hintergrund der Sicherheit (Steuerung von Ampeln und Notfall-Gassen für Rettungsfahrzeuge).

Zugleich wurde in 3 Tagen Kongress aber auch deutlich, dass es mehr bedarf als einer smarten Software, um tatsächlich Veränderungen zu ermöglichen. Die Experten waren sich einig: Die grössten Herausforderungen der Welt sind physischer Natur und erfordern physische Lösungen. Oder, um es mit den Worten Astro Tellers zu sagen: „Hardware, not software, will save the world.“ So war das „Internet of Things“ oder die Konnektivität von Infrastruktur das Schlüsselwort in aller Munde. Adrià Gomila, der Mobilitätsdirektor der Stadtverwaltung, erlaubte detaillierte Einblicke in Barcelonas Pläne bis 2018, die unter anderem die Anbindung smarter Systeme und die Verfügbarkeit dieser Informationen für die Verkehrsteilnehmer beinhaltete. Wie schnell die Verwaltung diese Umstellung bewerkstelligen und die Bevölkerung auf diese Reise mitnehmen wird, sei jedoch dahingestellt.

Der Smart City Expo World Congress zeigte auf, dass noch ein langer Weg vor all jenen liegt, die die Welt in unseren Metropolen verbessern möchten. Wir von parku arbeiten weiter jeden Tag darauf hin, dass alle Schranken und Garagentore zum Teil des „Internet of Things“ werden, sich per Smartphone öffnen lassen und Autofahrer keine Strassen mehr blockieren müssen auf der nervigen Suche nach freien Parkplätzen. Dies mag nur ein kleiner Beitrag der städtischen Herausforderungen sein, doch er kann einen signifikanten Beitrag leisten, um die Strassen freier und die Luft sauberer zu bekommen. Denn auch eines wurde wieder klar: Wir müssen handeln und nicht reden, wenn wir die Welt verändern wollen.

 

 

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